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Schachverein Bad Oldesloe von 1948 |
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Saisonabschluss im Bezirk SüdNachfolgend stellen wir die Ergebnisse des aktuellen Spieltages vor. Die Zahl hinter dem Mannschaftsnamen entspricht dem DWZ-Durchschnitt der jeweiligen Mannschaft in dieser Runde, beinhaltet also nicht die DWZ-besten Spieler des Teams, sondern den DWZ-Durchschnitt der tatsächlich eingesetzten Spieler. Ausgangsgröße sind die DWZ-Zahlen zum Saisonstart. Die Einzelergebnisse und die aktuelle Tabelle entnehmen Sie bitte dem Ergebnisdienst des Landesverbandes (Ligen/Bezirk Süd/...)
Auch am letzten Spieltag trat Geesthacht mit einer Mannschaft an, die für die Bezirksliga einfach zu stark war. Kaltenkirchen ließ dann noch 2 Bretter frei und der Aufsteiger mit dem einjährigen Gastspiel in der Bezirksliga siegte locker mit 6:2. 18:0 Mannschaftspunkte und das 5,5:2,5 gegen Schwarzenbek II (und Ahrensburg II) waren die knappsten Ergebnisse. Ein eindrucksvolles Durchstarten in die Verbandsliga. Kaltenkirchen hatte schon vor diesem Spieltag die Klasse sicher gehalten. Mehr ist in dem aktuellen Team aber auch nicht drin. Schwarzenbek II hat es einmal mehr nicht geschafft. Nach der Niederlage gegen Geesthacht versuchte man den Tabellenführer durch fortdauernde gute Ergebnisse aus der Ferne unter Druck zu setzen, aber der ließ sich nicht irritieren. In der kommenden Saison sind es dann schon 3 Klassen zwischen Team I und Team II. Ein wenig weit weg, wenn man Spieler motivieren will, als Ersatz für die Erste in der Zweiten geparkt zu werden. Am letzten Spieltag gab es ein 4:4 gegen TuRa Harksheide, wobei es den Gastgebern nur noch darauf ankam, Platz 2 zu sichern. U.U. wäre sogar ein Sieg möglich gewesen. Jetzt ist der zweite Platz nicht mehr so sicher, denn es schwelt ein Protest, der am 8.6. verhandelt wird. Für TuRa wäre auch Platz 3 ein gutes Ergebnis. Erneut wurde die nachgemeldete WGM Huda nicht eingesetzt. Platz 2 wäre ggf. wichtig, falls der Bezirk Lübeck auf seinen Aufstiegsplatz verzichten sollte. Auch in Reinfeld spielten 2 Mannschaften, die die Klasse bereits vorab (zumindest so gut wie) gesichert hatten. Turm hätte schon hoch verlieren und Segeberg hoch gewinnen müssen. Dann hätte es für die Türmer noch eng werden können. Trotzdem war es auch ein wenig mutig, mit 7 Spielern gegen Norderstedt aufzulaufen. Immerhin konnten die verbliebenen 7 einen Sieg einfahren. Beide Teams werden aber im kommende Jahr ein wenig mehr zeigen müssen. In Bargteheide gab es eine echte Punktlandung. Bargteheide II hatte die Klasse bereits gehalten. Die starke Jugendgarde war anderweitig beschäftigt, trotzdem war eine schlagkräftige Truppe zum Saisonabschluss zusammen gekommen. Die Gäste von Ahrensburg II durften gegen die Bargteheider aber nicht verlieren, denn bei einer Niederlage hätten sie noch von Bad Segeberg eingeholt werden können. Auch sie mussten auf die erfahrenen Spieler setzen und konnte zum eigenen Entsetzen Manfred Schütte nicht ans Brett bekommen. Wie in Reinfeld holte aber der personell unterlegene den Mannschaftssieg. Mit dem 4,5:3,5 sind die Ahrensburger nun punktgleich mit den Bargteheidern, die nur aufgrund der besseren Berliner Wertung die Spitze der Nasenspitze vorne haben. In der Nachbetrachtung war der Kampf zwischen den Segeberger SF II und Inselspringer Ratzeburg ohne Bedeutung. Es ging allenfalls noch um die Ehre, bzw. die rote Laterne. Selbst wenn Agon Neumünster wider Erwarten (auf welchen verschlungenen Wegen auch immer) noch die Oberligazugehörigkeit behalten sollte, müssen Norderstedt II und Eutin aus der Landesliga und damit Mölln und Barsbüttel aus der Verbandsliga Ost absteigen. Daraus folgt, dass es 2 Absteiger aus der Bezirksliga geben wird. Vor dem Kampf war das alles noch nicht so klar und so boten beide Mannschaften alles auf, um den Strohhalm zum Rettungsfloß zu machen. Wie prognostiziert, konnte Inselspringer gegen die Segeberger Verbandsliga-Reserve nicht bestehen. 0,5/4 mit den schwarzen Steinen ist für ein solches Vorhaben zu wenig, wenn die stärksten Spieler Gerks und Rössig neutralisiert werden. Unsere Prognose ist somit eingetroffen. Bezirksklasse Die Bezirksklasse Süd hat die Saison bereits nach 7 Runde beendet. Die SG Glinde ist verdient und überlegen Meister geworden. Ihr Aufstieg war vorprogrammiert. Eine kleine Chance gibt es sogar noch für Bad Oldesloe II, als Vizemeister den Aufstieg zu erreichen (siehe den Bericht zur Bezirksliga). Aber die Chance ist wirklich sehr klein und weitere Mannschaftsverzichte in der Bezirksliga, wie sie im Vorjahr Inselspringer Ratzeburg zum Aufstieg verholfen haben, sind nicht zu sehen (sie wären auch aus Oldesloer Sicht nicht wünschenswert). In der kommenden Saison plant der LSV auch eine 8er-Mannschhaft in der Bezirksklasse Süd spielen zu lassen. Das wird dann wieder zu einem vollen Spielplan führen und spannenden Begegnungen. Nach Geesthacht und Glinde ist keine neue Überflieger-Mannschaft in Sicht. Kreisklasse
In der Kreisklasse Süd hat sich LSV IX mit seiner Jugendmannschaft gegen 3 Möllner deutlich durchgesetzt und die Meisterschaft erringen können. Lauenburg II konnte sich ebenso deutlich bei Bargteheide III durchsetzen, bleibt mit der etwas schlechteren Brettpunktwertung aber hinter den jungen Lübeckern zurück. Auf dem dritten Platz landete Geesthacht II mit dem Sieg gegen Segeberg III. Autor: Hans-Werner Stark |
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